Der tiefliegende, konkave Kühlergrill kommt unten ohne das übliche Chromdekor aus, sodass ein fließender Eindruck entsteht. Der Fensterbereich ist klar strukturiert, und im Heck sind die unteren Kanten zurückgesetzt. „Genau hier”, erklärt Marco Tencone, “liegt einer der deutlichsten Unterschiede zwischen der italienischen und zum Beispiel der deutschen Formensprache.“
„Die Idee dieses Hecks ist es, nicht mehr viel Metall hinter dem Hinterrad zu haben. Das ist so eine Art Kunstgriff. Die Art des Formenspiels spiegelt das wider, was die Italiener über Autos denken. Italienisches Design spielt schon immer gerne mit Formen, damit die Autos leichter wirken, als sie wirklich sind.”
Tencone erklärt weiter, dass es deutschen Designern nicht wirklich etwas ausmacht, starke, bullig wirkende Autos vorzustellen. Italienern hingegen sind „leichte Autos und ein leichtes Design sehr wichtig, und darum legen wir großen Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen runden und eckigen Konturen. Wir nehmen alles etwas zurück, um einen massiven Eindruck zu vermeiden. Es gibt viele sportliche Designs aus Italien, aber nicht viele, die plakativ die Muskeln spielen lassen.“
„Ich bin kein Freund dieser Hightech-Orgien, die heutzutage viele Interieurs prägen. Wir wollten etwas ganz Aufgeräumtes und Einfaches realisieren, und genauso entwarfen wir den Innenraum des Quattroporte. Das gesamte Interieur ist aus einem Guss. Da ist wirklich kein überflüssiges Element.“
Lorenzo Ramaciotti
„Wir haben kein Patentrezept für das Design eines Autos. Jedes neue Projekt ist für uns ein ganz neues Abenteuer, wie der Aufbruch zu einer Reise in ein unbekanntes Land. Alles was wir wussten, ist, dass wir einen neuen Sportwagen bauen wollten.“
Marco Tencone
Ein Name, der weit mehr ist als nur ein Name