Ergänzung des aktuellen GT2-Programms auf Basis des neuen GranTurismo
Goodwood, 9. Juli 2026 – Maserati enthüllt beim Goodwood Festival of Speed 2026 Project GT4: eine neues Entwicklung von Maserati Corse, um die technische und stilistische DNA des neuen GranTurismo auf die Rennstrecke zu bringen. Das Fahrzeug wurde für den Einsatz in einer der dynamischsten internationalen GT-Klassen konzipiert und nutzt die mit dem Maserati GT2 gesammelten Erfahrungen. Es verfolgt das klare Ziel, 2028 mit einem konkurrenzfähigen Produkt erfolgreich auf die Rennstrecke zu gehen und die Rolle von Maserati Corse als Innovationsschmiede zu untermauern.
Vincent Biard, Head of Maserati Corse, erläutert: „Project GT4 ist ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung der Aktivitäten von Maserati Corse und vervollständigt unsere Vision für die Zukunft des GT-Rennsports. Aufbauend auf den Erfahrungen mit dem Maserati GT2 entstand dieses Projekt mit dem Ziel, das in den letzten Jahren gewonnene technische, sportliche und operative Know-how in die GT4-Klasse einzubringen – und dabei die enge Verbindung zum neuen GranTurismo zu wahren, auf dem das Rennfahrzeug basiert. Unser Ziel ist klar: Wir wollen ein Fahrzeug entwickeln, das konkurrenzfähig, zuverlässig und für Teams und Fahrer erreichbar ist. Der Entwicklungsprozess begann gerade erst, doch wir arbeiten darauf hin, zur Saison 2028 ein Fahrzeug bereitzustellen, das auf höchstem Niveau bestehen und Erfolge erzielen kann. In einem Jahr, in dem wir das hundertjährige Jubiläum des Dreizacks und 100 Jahre Maserati im Rennsport feiern, ist Project GT4 ein weiterer Baustein unserer Sportstrategie und unterstreicht die Entschlossenheit der Marke, weiter in den internationalen Motorsport zu investieren.“
Projekt GT4 wurde ins Leben gerufen, um die Verbindung zwischen Rennstrecke und Strasse zu stärken – ganz im Sinne der Philosophie von Maserati, die einen kontinuierlicher Austausch von Fachwissen, technischen Lösungen und Know-how zwischen Rennsport und Serienproduktion einschliesst. Das Fahrzeug ergänzt das Portfolio neben dem Maserati GT2, der seit 2023 eine feste Grösse im GT2-Rennsport ist, sowie dem MCXtrema. Letzterer richtet sich an einen exklusiven Kundenkreis, der sein Können auf der Rennstrecke unter Beweis stellen will.
Projekt GT4 basiert auf der Architektur des neuen GranTurismo. Das in Modena entwickelte und von den Erfahrungen mit dem Maserati GT2 inspirierte Fahrzeug vereint Leistung, italienisches Design und technologische Innovation. Es profitiert direkt von den technischen Verbesserungen und stilistischen Weiterentwicklungen der neuen Modellgeneration und überträgt deren herausragende Eigenschaften auf die Rennstrecke. Die Integration rennsportspezifischer Komponenten ergänzt und akzentuiert die neue Frontpartie, wobei die stilistische Kontinuität zum Strassenfahrzeug gewahrt bleibt.
Antriebsstrang und Karosserie des Maserati Project GT4 wurden direkt vom Strassenfahrzeug abgeleitet. Das beweist, wie nahtlos sich die Architektur des GranTurismo von der Strasse auf die Rennstrecke übertragen lässt. Es trägt dazu bei, die Kosten für Betrieb und Wartung – ein zentraler Aspekt bei einem Rennfahrzeug – in Grenzen zu halten. Die Aerodynamik-Komponenten wurden nach rein funktionalen Kriterien entwickelt und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Der Innenraum bewahrt die charakteristischen Merkmale der Armaturentafel, setzt jedoch auf eine Konfiguration, die auf maximale Ergonomie und Effizienz auf der Rennstrecke ausgelegt ist.
Die eingesetzte Technologie profitiert von den Erfahrungen, die mit dem Maserati GT2 auf der Rennstrecke gesammelt wurden. Das gewonnene Know-how in den Bereichen Abstimmung, Kalibrierung, Zuverlässigkeit und Leistung bildet ein solides Fundament. In die Entwicklung des Fahrzeugs floss ausserdem das Fachwissen von Maserati Corse ein sowie die Erfahrung von Andrea Bertolini, Chef-Testfahrer von Maserati und mehrfacher GT1-Weltmeister.
Project GT4 nutzt den Nettuno 3,0-Liter-V6-Motor in Front-Längsanordnung, der über eine aus der Formel 1 abgeleitete Vorkammer-Verbrennungstechnologie verfügt. Das direkt bei Maserati gefertigte Triebwerk hat seine Vielseitigkeit, Robustheit und sein Entwicklungspotenzial auf der Rennstrecke bereits unter Beweis gestellt und erreicht in spezifischen Anwendungen eine Leistung von über 515 kW (700 PS). Das Fahrzeug besitzt Hinterradantrieb, ein direkt vom GranTurismo Trofeo abgeleitetes Fahrwerk mit einstellbaren Stossdämpfern und Stabilisatoren sowie eine Gewichtsreduzierung von rund 400 Kilogramm gegenüber dem Strassenmodell, basierend auf einer hochoptimierten Aluminium-Plattform. Zu den speziellen Rennsportkomponenten gehören ein Frontsplitter, eine auf erhöhten Abtrieb optimierte Aerodynamik, Dive Planes vorne, eine Motorhaube mit zusätzlichen Öffnungen, eine Rennbremsanlage mit verstärkter Kühlung, ein Überrollkäfig, homologierte Sitze und Tanks sowie 18-Zoll-Räder gemäss GT4-Reglement.
Wie jeder Maserati verbindet auch Project GT4 das Streben nach Leistung mit stilistischer Raffinesse – das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen der Technikabteilung und dem Maserati Centro Stile. In diesem für die Marke so bedeutenden Jahr zeigt Maserati das Fahrzeug anlässlich seiner Enthüllung in Goodwood in einer speziellen Lackierung. Das Design zeichnet sich durch einen grossen Dreizack aus, der sich vom Dach bis zum Heck erstreckt, ergänzt durch 100 kleine, in Blau gehaltene Dreizack-Symbole. Die weisse Frontpartie erinnert an einige der legendärsten Rennwagen von Maserati aus der Vergangenheit, etwa an den 420M/58 Eldorado, und interpretiert dieses Erbe mit modernem Flair neu. Die Farben Blau und Gelb verweisen zudem auf die Stadt Modena und unterstreichen, dass das Fahrzeug vollständig im Herzen des italienischen Motor Valley entworfen und entwickelt wurde.
Mit dem neuen Projekt wird Maserati einen bedeutenden Baustein zur Rennsportwelt beisteuern und zugleich seine Standards durch eine gezielte Stärkung der Präsenz im aktuellen GT-Umfeld weiter anheben. Die internationale GT4-Klasse zählt zu den am schnellsten wachsenden Segmenten im Gran-Turismo-Rennsport.
Bereits im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts spielte die Marke eine führende Rolle im GT-Rennsport, etwa mit dem legendären MC12, der die GT1-Ära dominierte. Nun strebt Maserati danach, an diese Erfolge in der GT4-Klasse anzuknüpfen – sei es mit dem aktuellen Maserati GranTurismo GT4 oder dem früheren, auf dem GranSport basierenden Maserati Trofeo Light GT4. Mit der Enthüllung von Project GT4 in Goodwood begleitet Maserati die jüngste Einführung der neuen Modellpalette und fügt einen weiteren Baustein zur Entwicklungsstrategie der Marke hinzu.
* CO₂ ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas. Die mittlere CO₂-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen in der Schweiz beträgt 129 g/km. Der CO₂- Zielwert beträgt 118 g/km (WLTP).
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Das weltweit harmonisierte Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP) ist ein realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen.
In der Praxis können diese je nach Fahrstil, Witterungs- und Verkehrsbedingungen, Zuladung, Topographie und Jahreszeit teilweise deutlich abweichen. Die Angaben für ein spezifisches Fahrzeug können von den zulassungsrelevanten Daten nach CH-Typengenehmigung abweichen.
Abweichungen von den hier beschriebenen Modellvarianten und Ausstattungen möglich. Änderungen von Konstruktionen und Ausstattungen sowie Irrtümer vorbehalten. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrem Maserati Partner.
Maserati S.p.A.
Viale Ciro Menotti, 322 – 41121, Modena (MO), Italy
Company registered under Italian law - VAT: IT 08245890010 R.E.A. Modena 347990
Share capital: 80.000.000 €, fully paid-up
Direction and coordination under Article 2497 of the Italian Civil Code: Stellantis N.V.
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