Der ikonische Maserati A6 GCS/53 hat sich auf dem „schönsten Rennen der Welt“ Rang 48 in der Gesamtwertung gesichert. Auf derselben Route, zu der auch eine eindrucksvolle Fahrt durch Modena gehörte, rollten ausserdem vier aktuelle Maserati Modelle zur Feier des 100. Jubiläums des ikonischen Trident-Logos.
Modena, 15. Juni 2026 - Am Samstag, dem 13. Juni, ist die „1000 Miglia 2026“ zu Ende gegangen, gemäss der berühmt gewordenen Definition von Enzo Ferrari „das schönste Rennen der Welt“. Das Rennen führte durch eine Auswahl der schönsten Regionen Italiens, darunter auch durch Modena, der Heimat von Maserati. Zur Feier der ersten 100 Jahre des ikonischen Trident-Logos verlief die Strecke vorbei am historischen Firmensitz in der Viale Ciro Menotto.
Zu den Protagonisten gehörten auch Modelle aus dem aktuellen Sortiment der Automobilmarke aus Modena, die bei der renommierten Gleichmässigkeitsfahrt für historische Wagen mit einem ikonischen A6 GCS/53 antrat. Der Wagen kam auf Rang 48 der Gesamtwertung ins Ziel und gehörte zu den Fahrzeugen, denen im gesamten Feld die grösste Bewunderung galt.
Das Rennen begann am Dienstag, dem 9. Juni, in Brescia, als der Maserati A6 GCS/53 bei der Ausgabe 2026 der „1000 Miglia“ sein neuestes Abenteuer unter die Reifen nahm. Unter der Motorhaube bewies der von Gioachino Colombo konstruierte 2,0-Liter-Reihen-Sechszylinder – mit „Superquadro“-Kurzhubarchitektur, Doppelzündung, zwei obenliegenden Kurbelwellen und Zahnradantrieb – die Zuverlässigkeit einer historischen Ingenieurskunst, die sich bis heute überraschend modern anfühlt. Nach der Durchquerung von Val Trompia und Val Gobbia legte der Wagen ersten Stopp in Lumezzane ein, den es erstmals in diesem Jahr gab, bevor es wieder auf die Piste und durch das Val Sabbia nach Valtenesi am Ufer des Gardasees ging. Von dort führte die Strecke weiter ins Veneto, durch die Hügel des Soave und vorbei an den architektonischen Perlen von Vicenza, bevor das erste Etappenziel in Padua erreicht war.
Weiter ging es am Mittwoch, dem 10. Juni, auf die grosse Traverse von Ost nach West. Nachdem mit Ferrara, Modena und Reggio Emilia das pulsierende Herz des Motor Valley passiert war, nahmen die Wagen den Anstieg zum Passo dell‘Abetone in Angriff, einen der faszinierendsten Abschnitte der gesamten Route. Hier konnte der Maserati A6 GCS/53 mit seiner präzisen Lenkung und dem stabilen Fahrwerk punkten, bevor der Wagen sanft nach Montecatini Terme hinab rollte.
Zu den emotionalsten und eindrucksvollsten Momenten gehörte die Fahrt durch Modena, vorbei am historischen Maserati Werk in der Viale Ciro Menotti. Hier, auf dem Areal vor dem Showroom, fand parallel zur Durchfahrt des Konvois die Übergabe des speziell gefertigten MCPURA Cielo Tributo 1926 statt, eines individuell gefertigten Fahrzeugs aus dem Personalisierungsprogramm Maserati Fuoriserie. An einem einzigen Tag liess das Event somit die Fäden zusammenlaufen zwischen italienischem Motorsport, der jahrzehntelangen sportlichen Tradition von Maserati und dem exklusivsten Geschenk der Trident-Marke. Es war ein sehr eindrucksvoller Moment voll emotionaler Kraft, nicht nur für alle, die an der Entstehung dieses einmaligen Modells beteiligt waren, sondern auch für zahlreiche Mitarbeiter von Maserati. Sie waren zusammengekommen, um nicht nur den 100. Geburtstag des legendären Logos unserer Marke, sondern auch den 100. Jahrestag des Motorsport-Debüts des Tipo 26 – der aus diesem Anlass ausgestellt war – gebührend zu feiern.
Der MCPURA Cielo Tributo 1926 ist eine Hommage an seinen legendären Ahnen, den ersten Maserati mit dem Trident-Logo auf der Motorhaube, der mit Alfieri Maserati am Steuer die Targa Florio in seiner Kategorie gewinnen sollte. Dieses einzigartige und prestigeträchtige Automobil entstand im Universum von BOTTEGAFUORISERIE, dem Exzellenzprojekt, in dem Tradition und Innovation zu einer Einheit werden und handwerkliches Können, Technik und Liebe zum kleinsten Detail in Perfektion miteinander verschmelzen. Zu seinen charakteristischen Merkmalen gehört die ursprüngliche Tipo 26-Plakette, die auf der Grundlage dokumentarischer Quellen originalgetreu nachgefertigt wurde, sowie der Trident in Blu Infinito und Weiss auf dem Heck. Er interpretiert das aktuelle Logo in Kombination mit dem ersten Trident der Geschichte, den Mario Maserati 1926 entworfen hatte. Die Türplaketten hingegen tragen die Signaturen der Protagonisten dieses ersten Targa Florio-Rennens: Alfieri Maserati und Mechaniker Guerino Bertocchi.
Getragen vom Geist und der Kühnheit jener Tage tauchte der Maserati A6 GCS/53 am Donnerstag, dem 11. Juni in das Herz der Toskana ein und passierte Lucca, Pietrasanta, Pisa, Pontedera und Peccioli – eine Perlenkette von durch die Kunst geprägten Dörfern und Städten, gekrönt von einem Halt auf der Piazza del Campo in Siena, ehe die zeitlos schönen Landschaften des Val d’Orcia durchquert wurden. Vor der malerischen Szenerie des Lago di Bolsena und Lago di Vico erreichte der Wagen schliesslich Rom, den Wendepunkt des Rennens. Auch hier bewies der Wagen grösste Ausgeglichenheit und Reaktionsfreude und erreichte die Ewige Stadt mit einer so mühelosen Souveränität, als ob diese Strassen schon immer sein Zuhause gewesen wären. Die Bande zwischen Trident und Freccia Rossa sind eng und reichen in ihrer Geschichte fast ein Jahrhundert zurück. An diese Legende erinnert der Tipo 26 C von 1931, der erste Maserati, der an dem wichtigen Wettbewerb von Brescia teilnahm und dort einen historischen Klassensieg errang.
Die nächste Etappe – am Freitag, dem 12. Juni – führte die Crews zurück in Richtung Norden. Der Konvoi passierte Terni, Foligno und Assisi, wo des 800. Todestages des Heiligen Franziskus gedacht wurde, bevor die Fahrt gen Gualdo und Gubbio weiterging. Am Nachmittag meisterten die Wagen die eindrucksvolle Furlo-Schlucht und durchquerten die Republik San Marino, bevor das Tagesziel Rimini erreicht war, wo das Publikum den Maserati A6 GCS/53 mit grosser Begeisterung begrüsste. Dieses faszinierende Exemplar mit Echtheitszertifikat von Maserati Classiche stammt aus dem Besitz eines privaten Sammlers und hat die „1000 Miglia“ zwischen 1953 und 1957 fünfmal in Folge bestritten. Zahlreiche Ausnahmetalente, unter ihnen Luigi Musso, haben sich das Steuer dieses Wagens in die Hand gegeben. Und auf der „1000 Miglia“ war es auch, dass der A6 GCS/53 zum ersten Mal ein Ausrufezeichen setzte, als Emilio Giletti als Sechster im Gesamtklassement und Erster in der 2-Liter-Sportklasse über die Ziellinie fuhr.
Am letzten Tag – am Samstag, dem 13. Juni – durchquerte das „Museumsexponat auf Rädern“ die Landschaften von Emilia Romagna und Lombardei, bevor die Strecke mit der Rückkehr nach Brescia und dem Überqueren der Ziellinie voller Präzision und Stil zu Ende gehen sollte. Nachdem Cervia und ein weiteres Mal Ferrara passiert waren, stoppte der Konvoi vor seiner triumphalen Rückkehr nach Brescia zu den letzten Stempelkontrollen beim 4. Luftabwehr-Artillerie-Regiment in Mantua sowie in Guidizzolo, Castiglione delle Stiviere und Montirone. Erst dann waren Wagen und Fahrer wieder zurück auf der Rampe der Viale Venezia und im historischen Zentrum von Brescia – dem Ziel einer rund 2.000 km langen Reise, die einmal mehr den historischen und technischen Wert einer Auswahl der repräsentativsten Automobile in der Tradition von Maserati bestätigte.
Der fantastische Maserati A6 GCS/53 wurde auf der Strecke von vier Modellen aus der aktuellen Palette als Support-Cars begleitet: GranTurismo, GranTurismo Trofeo, GranCabrio und GranCabrio Trofeo. An Bord wechselten sich Medienvertreter und Content-Ersteller aus ganz Europa am Steuer ab und trugen dazu bei, die Geschichte der „1000 Miglia“ aus einer modernen Perspektive zu erzählen und die perfekte Brücke zwischen der sportlichen Tradition des Trident und seiner aktuellen Vision von Leistung und Eleganz zu schlagen.
Die Modelle bestachen durch vier exklusive Lackierungen, die alle von einem ikonischen Modell aus der Geschichte von Maserati inspiriert waren – Tipo 26, A6 1500, 250F und 3500 GT – und durch das Trident-Logo der jeweiligen Epoche. Vier eindrucksvolle Interpretationen, die das stilistische technische Erbe der Marke feiern und mit denen die aktuelle Modellpalette der Geschichte des Trident ihre Reverenz erweist.
* CO₂ ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas. Die mittlere CO₂-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen in der Schweiz beträgt 129 g/km. Der CO₂- Zielwert beträgt 118 g/km (WLTP).
Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Das weltweit harmonisierte Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP) ist ein realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen.
In der Praxis können diese je nach Fahrstil, Witterungs- und Verkehrsbedingungen, Zuladung, Topographie und Jahreszeit teilweise deutlich abweichen. Die Angaben für ein spezifisches Fahrzeug können von den zulassungsrelevanten Daten nach CH-Typengenehmigung abweichen.
Abweichungen von den hier beschriebenen Modellvarianten und Ausstattungen möglich. Änderungen von Konstruktionen und Ausstattungen sowie Irrtümer vorbehalten. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrem Maserati Partner.
Maserati S.p.A.
Viale Ciro Menotti, 322 – 41121, Modena (MO), Italy
Company registered under Italian law - VAT: IT 08245890010 R.E.A. Modena 347990
Share capital: 80.000.000 €, fully paid-up
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