Maserati MC20: der neue Supersportwagen der Marke mit dem Dreizack

Modena, 9. September 2020 - Maserati betritt die neue Ära mit dem MC20, dem neuen Supersportwagen, der Leistung, Sportlichkeit und Luxus im einzigartigen Maserati Stil vereint. Der MC20 wurde der Welt am 9. September in Modena während des „MMXX: Time to be Audacious”-Events vorgestellt.

Der neue MC20 (MC steht für Maserati Corse und 20 für 2020, dem Jahr seiner Weltpremiere und dem Beginn der neuen Ära der Marke) ist der Maserati, auf den alle gewartet haben. Es ist ein Wagen mit einer unglaublichen aerodynamischen Effizienz, hinter der sich eine sportliche Seele verbirgt. Der neue Motor Nettuno, ein 630 PS starker V6 mit einem maximalen Drehmoment von 730 Nm, beschleunigt den MC20 in weniger als 2,9 Sekunden von 0-100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von über 325 km/h. Nach einer Pause von mehr als 20 Jahren stellt Maserati mit dem Nettuno wieder einen eigenen Motor her.

Der MC20 ist mit weniger al 1500 kg Leergewicht besonders leicht, und dank einer Motorleistung von 630 PS erreicht er mit nur 2,33 kg/PS das beste Masse-/Leistungsverhältnis in seiner Klasse. Dieser Rekord wird durch die Verwendung ausgesuchter Hochleistungsmaterialien erreicht, wobei alle Potenziale der Kohlefaser ohne Komforteinbussen ausgeschöpft werden.

Nettuno, der erste Motor in diesem neuen Kapitel der Maserati-Geschichte, ist der Twin Turbo V6 des MC20, ein technologisches Juwel, für das bereits ein internationales Patent erteilt wurde. Mit ihm wird die MTC-Technologie (Maserati Twin Combustion), das bahnbrechende von Maserati in-house entwickelte Verbrennungssystem, zum ersten Mal auf einem Strassenwagen eingeführt.

Insgesamt hat dieses revolutionäre Projekt zu einem Fahrzeug geführt, das ein Inbegriff italienischer Exzellenz ist. Tatsächlich wurde der MC20 in Modena entworfen und wird im Maserati-Stammwerk in der Viale Ciro Menotti gebaut, wo seit mehr als 80 Jahren die exklusiven Wagen mit dem Dreizack entstehen. Die komplett neue Fertigungslinie für den MC20 steht dort, wo bis November 2019 noch die Modelle GranTurismo und GranCabrio montiert wurden. Der Standort verfügt auch über eine neue Lackiererei, die mit innovativen, umweltfreundlichen Technologien ausgestattet ist. Auch der Motor Nettuno wird in Modena, im neu eingerichteten Maserati Engine Lab, gebaut.

Das MC20-Projekt entstand in rund 24 Monaten, wobei, mit einem innovativen Ansatz, von Anfang an ein Team aus Ingenieuren des Maserati Innovation Lab, Antriebsspezialisten des Maserati Engine Lab und Designern des Centro Stile Maserati einbezogen wurde.

Das Virtual Vehicle Dynamics Development System, das den Einsatz eines der weltweit fortschrittlichsten dynamischen Simulatoren beinhaltet, wurde im Maserati Innovation Lab entwickelt und basiert auf einem komplexen mathematischen Modell namens Virtual Car. Diese Methode ermöglichte die Durchführung von 97% der dynamischen Tests, wodurch die Entwicklungszeiten optimiert wurden. Erst danach wurde der Wagen, nach bester Maserati Tradition, mit ausgiebigen Strecken- und Strassentestfahrten unter den unterschiedlichsten Einsatzbedingungen fein-getuned.

Das Leitmotiv der MC20-Designer war, die historische Identität der Marke, bei der Eleganz, Leistung und Komfort genetisch veranlagt sind, hervorzuheben. Der Fokus auf Leistung führte zur Konzeption eines einzigartigen Wagens mit einer ausgeprägten Persönlichkeit und unverwechselbaren Formen.

Die Schmetterlingstüren sind nicht nur umwerfend schön, sondern auch funktionell, da sie die Ergonomie des Fahrzeugs verbessern und ein optimales Ein- und Aussteigen aus der Kabine ermöglichen.

Die Aerodynamik entstand in mehr als zweitausend Mannstunden im Windkanal von Dallara und nach über tausend CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics). Das Ergebnis ist ein wahres Kunstwerk. Der MC20 hat eine extrem schnittige Linie und kann auf bewegliche Anbauteile verzichten. Nur ein dezenter Heckspoiler verbessert den Abtrieb, aber ohne die Ästhetik zu beeinträchtigen. 

Für den MC20 sind ausser dem Coupé auch eine Cabrio- und eine elektrische Version vorgesehen.

Im Innenraum ist alles auf den Fahrer optimiert. Nichts soll ihn vom sportlichen Fahrerlebnis ablenken. Jedes Bauteil erfüllt einen Zweck und unterstützt den Mann oder die Frau am Steuer. Einfache Formen, wenige scharfe Kanten und minimale Ablenkungen. Es gibt zwei 10-Zoll-Bildschirme: einer für das Cockpit und der andere für das Maserati Multimedia System (MIA). Einfachheit war auch der Leitgedanke beim Design der kohlefaserverkleideten Mittelkonsole mit nur wenigen Elementen: eine Smartphone-Ablage für kabelloses Aufladen, ein Fahrmoduswähler (GT, Wet, Sport, Corsa plus ein fünfter ESC Off-Modus, der alle Kontrollfunktionen deaktiviert), zwei Tasten für die Gangschaltung, die Bedienelemente der elektrischen Fensterheber und des Multimedia-Systems sowie ein praktisches Ablagefach unter der Armlehne. Alle anderen Bedienelemente sind am Lenkrad, wobei sich der Zündknopf links und der Launch-Control Button rechts befinden.

Der neue MC20 ist dank des Maserati Connect Programms ständig vernetzt. Das umfangreiche Angebot an Diensten umfasst Connected Navigation, Alexa und Wifi-Hotspot und kann auch über die Maserati Connect App für Smartphone oder Smartwatch genutzt werden.

Für die Markteinführung des MC20 hat Maserati sechs neue Farben entwickelt: Bianco Audace, Giallo Genio, Rosso Vincente, Blu Infinito, Nero Enigma und Grigio Mistero. Jede von ihnen wurde exklusiv für den MC20 konzipiert, entworfen und realisiert. Sie vermitteln einen starken Bezug zum Made in Italy, zur italienischen Identität und Kultur, sowie zur Tradition des Hauses Maserati.

Sowohl optisch als auch konzeptionell gibt es deutliche Anklänge an den MC12, mit dem Maserati 2004 sein Comeback im Rennsport feierte. Auch mit dem MC20, dessen rennsportliche Berufung schon aus dem Namen hervorgeht, will der Dreizack in die Welt des Rennsports zurückzukehren.

Der Produktionsstart des MC20 ist für das Ende des laufenden Jahres geplant, wobei ab dem 9. September, gleich nach der Weltpremiere, Bestellungen angenommen werden. 

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Ghibli: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 8,3 – 12,6; Benzinäquivalent ( l/100 km): 9,5; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 213 – 285; Effizienzklassen: G – G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 41 – 65

Levante: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 10,1 – 16,0; Benzinäquivalent ( l/100 km): 11,5; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 264 – 363; Effizienzklassen: G – G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 49 – 82

Quattroporte: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 12,5 – 12,6; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 282 – 285; Effizienzklassen: G – G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 64 – 65

MC20: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 11,6; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 262; Effizienzklasse: G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 60

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Provisorische Werte, Homologation noch nicht abgeschlossen.
* CO₂ ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas. Die mittlere CO₂-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen in der Schweiz beträgt 174 g/km. Der CO₂- Zielwert beträgt 115 g/km.