Diese Website verwendet Drittanbieter-Profil-Cookies, um Dienstleistungen gemäß Ihren beim Besuch der Website deutlich gewordenen Präferenzen bereitzustellen. Indem Sie auf der Website verbleiben, stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu. Wenn Sie einer solchen Verarbeitung widersprechen wollen, lesen Sie dazu bitte die Anleitung in unserer Cookie-Richtlinie.
Cookies zulassen

Maserati feiert das 105. Firmenjubiläum und startet in ein neues Zeitalter

Maserati Levante GTS e Trofeo Piazza Roma Modena 2019

Der Beginn des neuen Maserati-Zeitalters fällt auf einen wichtigen Geburtstag

Modena, 2. Dezember 2019 – Der Beginn des neuen Maserati-Zeitalters fällt auf einen wichtigen Geburtstag.

Denn die Marke mit dem Dreizack feiert ihre Wurzeln und ihre mehr als hundertjährige Geschichte nicht nur mit einer grossen Veranstaltung im Mai 2020, sondern auch mit einer Modernisierung des Stammwerks in Modena. Tatsächlich war es vor 105 Jahren, als Alfieri Maserati in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit seinen Brüdern Ettore und Ernesto den Grundstein für die "Alfieri Maserati" im Herzen von Bologna, in der Via de'Pepoli 1A, legte.
Der 1. Dezember 1914 ist das Gründungsdatum des Unternehmens, offiziell nahm die Werkstatt den Betrieb jedoch erst am 14. Dezember auf. Die Maserati-Brüder waren leidenschaftliche Konstrukteure und liebten die Geschwindigkeit. So liessen sie es sich trotz aller geschäftlichen Pflichten nicht nehmen, selber das Steuer eines Rennboliden zu übernehmen. Das Design des berühmten Firmenzeichens mit dem Dreizack ist einem weiteren Bruder, Mario, zu verdanken. Als Inspiration diente ihm der Neptunbrunnen im Zentrum Bolognas. Nach dem Tod des Gründers Alfieri im Jahr 1932 trat sein Bruder Bindo in das Unternehmen Officine Maserati ein. 

Das erste Auto, das den Dreizack als Markenzeichen trug, wurde 1926 gebaut

Es handelte sich um den Tipo 26, ein Rennwagen, der im selben Jahr beim Targa Florio seine Premiere feierte und in der Klasse bis 1,5 Liter mit Alfieri Maserati am Steuer gleich den ersten Platz eroberte. Es folgten zahlreiche weitere Erfolge, darunter zwei aufeinanderfolgende Siege beim Indianapolis 500 (1939 und 1940), vier Siege hintereinander beim Targa Florio (1937, 1938, 1939 und 1940), neun Siege in der Formel 1 und 1957 der Titelgewinn in der Formel-1-Weltmeisterschaft mit Juan Manuel Fangio.
Vor nicht allzu langer Zeit fand Maserati in die Gewinnerspur zurück. Mit dem MC12 konnte zwischen 2005 und 2010 insgesamt sechs Mal der FIA GT Meistertitel errungen werden. Dies ist die höchste Rennklasse für Gran-Turismo-Rennwagen aus der Serienproduktion. 

Bis 1939 blieb Maserati an seinem Stammsitz in Bologna, wo man inzwischen aber nach Pontevecchio umgezogen war. Erst mit der Übernahme Maseratis durch die Orsi-Familie begannen Ende September 1939 die Arbeiten zur Verlegung des Autobauers nach Modena, wo die Orsis ihre Unternehmen führten. Hier sollten fortan die neuen Fahrzeuge entstehen. Zugleich wurde in Forschung und Innovation investiert. All dies machte Maserati zu der weltweit berühmtesten Marke aus Modena

Am 1. Januar 1940 erfolgte die offizielle Eröffnung der Produktionsstätte in der Viale Ciro Menotti, und dort befindet sie sich noch heute.
Das Jahr 1947 markiert für Maserati das Ende einer Ära und den Beginn einer neuen. Die Maserati-Brüder zogen sich aus dem Unternehmen zurück. Gleichzeitig kam das erste Strassenfahrzeug der Marke, der A6 1500, auf den Markt. 
Mit dem ersten Quattroporte folgte 1963 ein weiterer Meilenstein in der Geschichte Maseratis. Zugleich entdeckte das Unternehmen damit ein völlig neues, bis dahin nicht existierendes Marktsegment: Luxuslimousinen, ausgestattet mit der Technik und Leistung eines Rennwagens.

Nach einer kurzen Periode im Besitz von Citroën (1967-1975), die von der Einführung moderner, industrieller Fertigungsverfahren geprägt war, übernahm Alejandro de Tomaso das Unternehmen (1976-1993). In dieser Zeit entwickelte das Werk in Modena ein Fahrzeug, das zu einem der meist verkauften und bekanntesten Modelle der Marke werden sollte: den Biturbo.  Ein wichtiges neues Kapitel in der Geschichte Maseratis war die Übernahme durch Fiat im Jahr 1993, in deren Folge Ferrari im September 1997 die Kontrolle übernahm. Diese Jahre sind geprägt durch bedeutende Veränderungen. So wurde der 3200 GT entwickelt (1998). Es folgte der Spyder (2001), mit dem die wichtige Rückkehr auf den US-Markt gelang. Nach der Trennung von Ferrari im Jahr 2005 übernahm der Fiat-Konzern wieder die alleinige Führung bei Maserati. 

Besonders erfolgreich verlief das Jahr 2007. Der neue Quattroporte (5. Generation) mit Automatikgetriebe feierte auf der Detroit Motor Show seine Premiere und ebnete somit den Weg für wichtige neue Märkte, insbesondere in den USA, in Japan sowie im Nahen und Mittleren Osten. Im selben Jahr wurde auf dem Genfer Auto-Salon der GranTurismo vorgestellt, ein Meilenstein in der Geschichte der Marke. 

 

Maserati Modena plant production line 1958
Maserati entrance Viale Ciro Menotti Modena 1965
Maserati Headquarter Modena 1998

2009 war es dann an der Zeit für das GranCabrio, auf das weitere Modelle folgten, die das Angebot erheblich erweiterten: der neue Quattroporte (jetzt in der 6. Generation und vorgestellt bei der Detroit Motor Show 2013), der Ghibli (Shanghai Motor Show 2013) und schliesslich der Levante (Genfer Auto-Salon 2016), der erste Maserati-SUV.

Nach mehr als einem Jahrhundert produziert das Werk in Modena noch heute aussergewöhnliche Fahrzeuge, die in mehr als 70 Ländern verkauft werden. Sie alle zeichnen sich durch ihren Luxus, ihre Eleganz, ihren Stil, ihre Leistung und ihre Qualität aus. Und genau diese Eigenschaften haben Maserati weltweit zu einer Ikone italienischer Automobilkunst gemacht.

Momentan laufen die Vorbereitungen im historischen Werk in der Viale Ciro Menotti auf Hochtouren für den neuen Sportwagen, eine technische Innovation der Superlative, dessen Produktion 2020 anlaufen wird. Dazu werden die Fertigungsstrecken gerade umfassend modernisiert, teilweise auch um dort eine neue Elektro-Version zu bauen. Hinzugekommen ist daneben eine neue Lackieranlage, die den Betrieb bereits aufgenommen hat.
Mit der Kraft, die Maserati aus seiner mehr als hundertjährigen Geschichte gewonnen hat, tritt das Unternehmen in eine neue Ära ein. Vergangenheit und Zukunft treffen im Mai 2020 aufeinander, wenn die Marke auf der Bühne der Welt die Mobilität von Morgen präsentiert.

 

Avv. Giovanni Agnelli plant (AGAP) in Grugliasco (TO)

Maseratis Geschichte in Zahlen

  • 105 Jahre Geschichte
  • 80 Jahre Fertigung im Werk Modena
  • 1914: Gründung der "Alfieri Maserati" am 1. Dezember
  • 1926: Produktion des Tipo 26, dem ersten Automobil mit Dreizack als Markenzeichen
  • 1939: Maserati zieht nach Modena um
  • 2001: Rückkehr auf den für Maserati wichtigen US-Markt
  • 2013: Eröffnung des Werks in der Avv. Giovanni Agnelli (AGAP) in Grugliasco (Turin) am 30. Januar
  • 2016: Das 100.000. Fahrzeug läuft im Werk in der Avv. Giovanni Agnelli (AGAP), Grugliasco (Turin) vom Band
  • 2016: Fertigungsbeginn für den Maserati Levante in Mirafiori (Turin)
  • 2019: Im Werk Avv. Giovanni Agnelli (AGAP), Grugliasco (Turin), wird der 100.000. Ghibli produziert. 
Maserati Headquarter Modena 2019

Probefahrt

Probefahrt vereinbaren.
Finden Sie einen Maserati Vertragspartner in Ihrer Nähe und erleben Sie die Faszination Maserati.

Ghibli: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 7,6 – 11,8; Benzinäquivalent ( l/100 km): 8,7; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 199 – 268; Effizienzklassen: G – G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 34 – 62

Levante: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 8,2 – 11,9; Benzinäquivalent ( l/100 km): 9,3; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 216 – 270; Effizienzklassen: G – G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 36 – 63
V8 Levante Trofeo : Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 13,3; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 302; Effizienzklasse: G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 70

Quattroporte: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 7,6 – 11,8; Benzinäquivalent ( l/100 km): 8,7; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 199 – 268; Effizienzklassen: G – G; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 34 – 62

Granturismo: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 13,8; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 313; Effizienzklasse: G ; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 73

Grancabrio: Normverbrauch (l/100 km) kombiniert: 14,5; CO₂-Emissionen (g/km) kombiniert*: 328; Effizienzklasse: G ; CO₂-Emissionen aus der Treibstoff- und/oder Strombereitstellung (g/km): 76

--
 

* CO₂ ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas. Die mittlere CO₂-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen in der Schweiz beträgt 137 g/km.