Maserati feiert 60. Geburtstag des „Eldorado"

Erster gesponserter Formel-Rennwagen Europas schrieb Geschichte

Vor exakt 60 Jahren schrieb Maserati ein wichtiges Stück Motorsportgeschichte: Auf einem Maserati Rennwagen prangten die Schriftzüge des Sponsors „Eldorado“. Es war das erste Mal in Europa, dass ein gesponserter Formel-Rennwagen im Einsatz war. Heute ist Sponsoring im Motorsport längst eine Selbstverständlichkeit. Doch es waren nicht nur die Namenszüge des Eiscremeherstellers, die für Erstaunen sorgten: Um die Nähe zur kühlen Köstlichkeit zu verdeutlichen, war die Grundfarbe des Maserati Cremeweiss. Bis dahin waren Rennfahrzeuge im internationalen Motorsport in einer vom Sportverband zugewiesenen Nationalfarbe lackiert – für Italien das typische Rot. Damit setzte eine Zäsur im Renngeschäft ein, die schon bald auch bei anderen Teams Schule machte.


410 PS bei 8.000 Umdrehungen pro Minute

Initiator und Besitzer dieses geschichtsträchtigen Fahrzeugs war Gino Zanetti, der Inhaber von Eldorado. Entschlossen, seine Marke auf der internationalen Bühne bekannter zu machen, wandte er sich 1958 an Maserati. Der Sportwagenhersteller hatte im Jahr zuvor mit Juan Manuel Fangio die Formel-1-Weltmeisterschaft gewonnen und wurde nun beauftragt, ein Monoposto für den Wettbewerb „Trofeo dei due Mondi“ (Rennen der zwei Welten) in Monza zu entwickeln. Zusätzlich hatte der Automobile Club d'Italia ein 500-Meilen-Rennen auf der Rennstrecke von Indianapolis in den USA vereinbart, an dem die Top-Fahrer Europas und Nordamerikas gegeneinander antreten sollten.
 
Innerhalb weniger Monate schuf Maserati Entwicklungschef Giulio Alfieri den Maserati 420/M/58 „Eldorado“ (Fahrgestellnummer 4203). Der Motor war abgeleitet von der V8-Einheit des 450S und auf 4.190 cm³ Hubraum reduziert. Er leistete 410 PS bei 8.000 U/min. Motor und Getriebe waren um neun Zentimeter nach links versetzt. Ziel dieser Lösung war eine ausgewogenere Gewichtsverteilung unter Berücksichtigung der Fahrtrichtung gegen den Uhrzeigersinn an den hohen Steilkurven von Monza. Das Getriebe hatte nur zwei Stufen, während die De-Dion-Hinterachse ohne Differenzial auskam. Der Rohrrahmen war vom erfolgreichen 250F abgeleitet und wurde durch zahlreiche Elemente verstärkt, um den hohen mechanischen Belastungen von Monza gewachsen zu sein.

 

Das Debüt des "Eldorado" 1958

Um das Gewicht zu reduzieren, wurden Halibrand-Magnesiumräder und 18-Zoll-Profilreifen von Firestone mit Heliumfüllung montiert. Die von Fantuzzi handgefertigte Aluminiumkarosserie zeichnete sich durch eine aerodynamische Leitflosse hinter dem Cockpit und eine Vergaserhutze auf der Motorhaube aus. Insgesamt wog das Fahrzeug 758 Kilogramm.
 
Am 29. Juni 1958 feierte der „Eldorado“ in Monza mit Formel-1-Star Stirling Moss am Steuer sein Debüt. Drei Rennen wurden ausgetragen, bei denen der Brite einmal Vierter und einmal Fünfter wurde, bevor er im letzten Lauf durch einen Unfalls ausschied. In Summe wurden der „Eldorado“ und Moss als Siebter gewertet.
 
Basierend auf den Ergebnissen des Rennens, wurde das Fahrzeug von der Karosseriewerkstatt Gentilini modifiziert. Unter anderem verschwand die Heckflosse, und die Motorhutze wurde kleiner. Bevor der Wagen 1959 nach Indianapolis verschifft wurde, bekam er eine rote Lackierung – weiterhin mit Eldorado-Schriftzügen und dem markanten Cowboy-Logo. Pilotiert wurde der Maserati 420/M/58 von dem unerfahrenen Gentleman-Driver Ralph Liguori. Er war mit dem Fahrzeug überfordert und schaffte es nicht, sich für das Rennen in Indianapolis zu qualifizieren. Mit einem professionellen Fahrer wäre definitiv ein anderes Ergebnis möglich gewesen. Und so blieb es für Maserati beim „Indy 500“ bei den beiden legendären Siegen, die Wilbur Shaw 1939 und 1940 am Steuer eines Maserati 8CTF errungen hatte. Bis heute ist Maserati der einzige italienische Automobilhersteller, der hier gewann und die einzige europäische Marke, die zwei Mal hintereinander triumphierte.
 
Der Maserati 420/M/58 „Eldorado“ wurde später perfekt in seiner ursprünglichen weissen Bemalung restauriert. Er ist Teil der Panini Collection in Modena.

Wichtige technische Daten:
Typ: Monoposto
Motor: 90° V8
Hubraum: 4.190 cm³
Leistung: 410 PS bei 8.000 U/min
Getriebe: 2-Gang-Handschaltung
Chassis: Rohrstruktur, Aluminium-Karosserie
Gewicht: 758 kg
Höchstgeschwindigkeit: über 350 km/h

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Ghibli Modena Verbrauch: kombiniert 10,5-11,3 l/100 km*; innerorts 18,0-18,4 l/100 km*; außerorts 8,8-9,7 l/100 km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 238-256 g/km* // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Ghibli Modena S Q4 Verbrauch: kombiniert 10,9-11,9 l/100 km*; innerorts 18,0-18,6 l/100 km*; außerorts 9,5-10,5 l/100 km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 247-269 g/km* // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Ghibli GT Hybrid Verbrauch: kombiniert 8,2-9,4 l/100 km*; innerorts 13,1-13,6 l/100 km*; außerorts 7,4-8,9 l/100 km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 185-213 g/km* // Abgasnorm Euro 6d-FINAL // Effizienzklasse: C - B

Ghibli Trofeo Verbrauch: kombiniert 12,3-12,6 l/100km*; innerorts 20,1-20,4 l/100km*; außerorts 10,3-10,7 l/100km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 279-285 g/km* // Effizienzklasse: G // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Levante Modena Verbrauch: kombiniert 12,5-13,4 l/100 km*; innerorts 19,0-20,5 l/100 km*; außerorts 11,5-12,3 l/100 km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 283-303 g/km* // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Levante Modena S Verbrauch: kombiniert 12,0-12,9 l/100 km*; innerorts 19,2-19,6 l/100 km*; außerorts 10,8-11,8 l/100 km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 271-292 g/km* // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Levante GT Hybrid Verbrauch: kombiniert 9,8-10,7 l/100 km*// innerorts 13,4-14,7 l/100km*// außerorts 9,7-10,7 l/100km*// CO₂-Emissionen: kombiniert 223-243 g/km*// Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Levante Trofeo Verbrauch: kombiniert 13,8-14,7 l/100 km*; innerorts 21,6-22,3 l/km*; außerorts 12,3-13,3 l/km*// CO₂-Emissionen: kombiniert 311-332 g/km* // Effizienzklasse: G // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Quattroporte Modena Q4 Verbrauch: kombiniert 10,9-11,9 l/100 km*; innerorts 18,0-18,6 l/100 km*; außerorts 9,5-10,5 l/100 km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 247-269 g/km* // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

Quattroporte Trofeo Verbrauch: kombiniert 12,2-12,5 l/100km*; innerorts 20,1-20,5 l/100km*; außerorts 10,1-10,3 l/100km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 276-282 g/km* // Effizienzklasse: G // Abgasnorm Euro 6d-FINAL

MC20 Verbrauch: kombiniert 11,6 l/100 km*; innerorts 20,5 l/100 km*; außerorts 9,2 l/100 km* // CO₂-Emissionen: kombiniert 261 g/km* // Abgasnorm Euro 6d-FINAL*

 

* CO₂ ist das für die Erderwärmung hauptverantwortliche Treibhausgas. Die mittlere CO₂-Emission aller (markenübergreifend) angebotenen Fahrzeugtypen in der Schweiz beträgt 169 g/km. Der CO₂- Zielwert beträgt 118 g/km (WLTP).

Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren WLTP ermittelt. Das weltweit harmonisierte Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP) ist ein realistischeres Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen.

In der Praxis können diese je nach Fahrstil, Witterungs- und Verkehrsbedingungen, Zuladung, Topographie und Jahreszeit teilweise deutlich abweichen.

Die Angaben für ein spezifisches Fahrzeug können von den zulassungsrelevanten Daten nach CH-Typengenehmigung abweichen.

Damit Energieverbräuche unterschiedlicher Antriebsformen (Benzin, Diesel, Gas, Strom, usw.) vergleichbar sind, werden sie zusätzlich als sogenannte Benzinäquivalente (Masseinheit für Energie) ausgewiesen.

Abweichungen von den hier beschriebenen Modellvarianten und Ausstattungen möglich. Änderungen von Konstruktionen und Ausstattungen sowie Irrtümer vorbehalten. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrem Maserati Partner.